Blog #010 Depression behandeln- Lerne die wichtigsten Tools kennen

Und heute führe ich dich in die Welt der Depression. Vorher möchte ich jedoch in eigener Sache ein dickes Dankeschön loswerden. Mein Podcast ist jetzt seit einiger Zeit online und mich haben aus meinem Umfeld, Kollegen, Klienten, Freunde und Bekannten so viele positive Rückmeldungen erreicht. Ich habe mich so gefreut. Ich sage an dieser Stelle einmal ganz herzlich „Danke schön!“. Danke fürs Zuhören, danke für die vielen Rückmeldung. So viel Anerkennung und Wertschätzung. Das motiviert mich in meiner Arbeit und inspiriert mich auf jeden Fall darin weiterzumachen. Weitermachen mit diesem Projekt, von dem ich noch gar nicht weiß, wo mich das hinführen wird.  

Und jetzt tauchen wir ein in die Welt der Depression. Ich hatte in den vorherigen Folgen an verschiedenen Stellen schon mal beispielhaft über die Depression geredet, weil sie gesellschaftlich so verbreitet ist. Die meisten Menschen, die wir treffen, die wir kennen, haben schon mal in einer depressiven Episode gesteckt oder befinden sich vielleicht gerade drin. Auch wenn sie nichts gleich eine Therapie gemacht haben. Wo Du jetzt gerade stehst, das weiß ich gar nicht. Ich nehme an, dass auch dich das Thema Depression aus guten Gründen interessiert. Es mag sein, dass du selbst daran leidest. Es kann natürlich auch sein, dass du einen Angehörigen hast, der an Depressionen leidet oder.. oder …oder. Ich kenne deine Gründe nicht genau und versuche hier trotzdem, dir eine Idee zu geben, wie wir in der kognitiven Verhaltenstherapie Depressionen behandeln. Es geht zum einen darum den Klienten darin zu unterstützen, die Depression besser zu verstehen. Zum anderen wollen wir ihm helfen, Strategien zu entwickeln, um trotz der Depression ein wertvolles Leben zu führen. Und natürlich – auch ein Weg hinausfinden.  

Kurz zur Erinnerung: Was macht das Krankheitsbild Depression eigentlich aus? Es gibt drei Kernsymptome. Das erste ist eine niedergedrückte Stimmung. Das heißt, der Mensch erlebt an den meisten Tagen, seit mindestens zwei bis vier Wochen, über den ganzen Tag hinweg eine gedrückte, getrübte, traurige Stimmung. Diese Stimmung ändert sich im Tagesverlauf kaum, aber auch über die Woche hinweg wenig. Die Stimmung ist relativ stabil, da ist keine Bewegung mehr drin. Das zweite Symptom der Depression ist die Freudlosigkeit und die Interessenslosigkeit. Auch hier liegt seit einigen Wochen ein Zustand vor, in dem der Mensch einfach keine Freude mehr empfindet, selbst bei Dingen, die ihn früher mal hoch erfreut haben. Dinge, die ihm früher mal Spaß gemacht haben, erreichen ihn auf der Gefühlsebene nicht mehr. Die früheren Interessensgebiete spielen plötzlich keine Rolle mehr. Das dritte Symptom ist die Antriebslosigkeit. Das heißt, dem Menschen fallen die einfachsten Dinge unglaublich schwer. Man kann sich das nicht vorstellen, aber selbst das morgendliche Aufstehen, das morgendliche Waschen kostet Überwindung. Zur Arbeit fahren, das Freunde treffen, das gibt einen inneren Kampf. Neben den drei Kernsymptomen kommen ja noch jede Menge Nebensymptome dazu. Der Schlaf ist oft gestört. Die Konzentration ist gestört. Es gibt Selbstwert-Probleme, Schuldgefühle. 

Wenn man mit einem Menschen im Gespräch ist, der eine Depression hat, dann kann man das Fühlen. Diese Menschen strahlen eine Traurigkeit aus. Auch ohne besondere Antennen, mit ein wenig Empathie ist das fühlbar. Man muss sich nur die Zeit nehmen, einmal hinzuspüren. Oft erleben andere den Kontakt mit solchen Menschen als energieraubend, weil man das Gefühl hat, es ist alles irgendwie schwer. Auch die Kommunikation fühlt sich schwer an. Es fühlt sich irgendwie wie gelähmt, wie niedergedrückt, langsam an. Das ruft unterschiedliche Reaktionen im anderen hervor. Teils lösen Menschen mit Depressionen Mitgefühl, ja Mitleid aus. Andere reagieren wiederrum aggressiv und ungeduldig. Wie fühlt sich die Gegenwart einer depressiven Person für dich an? Oder – wenn du in einer Depression bist- wie reagieren andere auf Dich?  

Das war eine kurze Beschreibung, was die Depression überhaupt ist. Vielleicht noch wichtig zu wissen: Man unterteilt sie in unterschiedliche Schweregrade. Laut dem ICD-10, dem Krankheitskatalog für alle Ärzte und Therapeuten, gibt leichte, mittelschwere und schwere Depressionen. Es ist genauso, wie es in den Worten eigentlich drinsteckt. Wenn die Symptome leichter ausgeprägt sind und nicht so viele vorliegen, ist es eine leichte Depression. Wenn alle drei Kernsymptome und jede Menge Nebensymptome in deutlicher Ausprägung vorliegen, ist es eine schwere Depression.  

Wie behandeln wir die Depressionen in der kognitiven Verhaltenstherapie? Da würde ich gerne mal ein paar Basis-Instrumente vorstellen, die ich fast immer einsetze. Je nachdem Vorerfahrung, kennst du sie vielleicht schon. Und falls du diesen Podcast schon länger hörst, kennst du die erste wichtige Weisheit auf jeden Fall: der Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten. Da gibt’s eine ganz eigene Folge, in der ich auch mit dem Beispiel der Depression arbeite. Hör‘ doch mal dort rein. Gedanken, Gefühle und Verhalten (auch Körper) hängen unmittelbar miteinander zusammen und stehen in enger Wechselwirkung. Das heißt, wenn ich in einer bestimmten Art und Weise denke, habe ich dazu begleitende Gefühle, die dazu passen. Und ich verhalte mich auch entsprechend den Gedanken und den Gefühlen. Bei der Depression wird das ganz deutlich. Menschen, die an einer Depression leiden, denken negativ. Selbstwert schädigende Vorwürfe werden in Gedanken stetig wiederholt. Diese Gedanken führen zu Gefühlen, die die Depression stützen, nämlich dieses niedergedrückte, hilflose, traurige Gefühl. Das wird durch die Gedanken gefüttert. Und weil die Personen sich häufig zurückziehen (Verhalten), stabilisiert sich diese Störung von innen heraus. Positive Erlebnisse bleiben aus. Die Betroffenen bleiben allein mit ihren Gedanken.
Das ist ganz wichtig, dass du das erst einmal verstehst. Ich nehme jetzt einfach mal an, du willst die Depression verstehen, deswegen bist du hier. Dieser Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten ist wahnsinnig wichtig. Also schau genau hin: Was/wie denkst du? Wie fühlst du? Wie verhälst du dich? Eine solche Selbstanalyse in bestimmten Situationen ist notwendig. Nimm‘ Situationen, die viele Emotionen mit sich bringen. Damit ist es einfacher, die eigene Funktionsweise zu verstehen. Denn nur dieses Verständnis macht es möglich, endlich anzusetzen, wenn du eine Veränderung herbeiführen möchtest.  

 

Das zweite, was ich in der Depressionsbehandlung, den Leuten immer wieder vorstelle, ist die Waage. Die Waage als ein Balance-Modell. In der einen Waagschale liegen die Anforderungen. Die Anforderungen, denen du dich im Alltag gegenübersieht, beruflicher Natur, familiärer Natur. Auch selbstauferlegte Anforderungen. In der anderen Waagschale befinden sich die sog. positiven Aktivitäten. Das heißt, da kommen alle Dinge rein, die dir Freude machen, die dir guttun, die dich entspannen, die zu deiner Erholung beitragen oder dich sonst irgendwie in einen guten Energiezustand bringen. Für uns Menschen ist wichtig, dass diese Waage ausgeglichen ist. Das heißt, wenn wir jede Menge Pflichten haben, sollten wir dafür sorgen, dass in die Waagschale der positiven Aktivitäten auch etwas hineinkommt. In 99 % der Fälle, in denen sich Menschen wegen Depressionen in Behandlung begeben, besteht eine Schieflage. Deswegen überprüfe bitte für dich – wie ist das? Schreibe auf, was in die linke, was in die rechte Waagschale einzahlt. Ist dein Verhalten immer mehr auf Rückzug und Passivität gepolt, wird bei den positiven Aktivitäten wird gekürzt. Der Spaziergang im Wald ist zu viel und zum Sport gehen, geht schon mal gar nicht. Freunde treffen möchte man auch nicht mehr. Und irgendwann will man sich auch nicht mehr waschen und irgendwann will man sich auch nicht mehr anziehen. Die Passivität nimmt zu. Ganz interessant ist: Solange die Menschen noch Kraft haben, erfüllen sie eher die beruflichen und familiären Anforderungen, als dass sie sich um sich selbst kümmern. „Funktionsmodus“ nennt man das auch. Aber wenn es darum geht, mit positiven Aktivitäten gut für uns zu sorgen, mit unseren Energien schonend umzugehen und diese aufzufüllen, das geht nicht mehr. Also bitte überprüfe deine Waage. Das würde ich in der Therapie auf jeden Fall mit dir machen.  

Damit haben wir schon die zweite Methodik.  

Kommen wir zum dritten Aspekt. Das sind die sogenannten Denkfehler Depressive Menschen neigen dazu bestimmte Denkfehler zu begehen.  

Warum tun Sie das? Das ist ganz leicht zu erklären. Wenn unser Gehirn durch große Emotion gestört wird, dann fängt unser Gehirn an, Fehler zu machen. Und deswegen treten natürlich, wenn große Gefühle von Traurigkeit und Hilflosigkeit existent sind, Denkfehler auf. Ein klassischer Denkfehler, der im Rahmen von depressiven Erkrankungen auftaucht, ist die Verallgemeinerung. Der spiegelt sich in solchen Sätzen wie: „Mir ist das alles zu viel.“ oder „Keiner kann mir helfen.“ Die Verallgemeinerung „alles“ und „keine“ wiegen auf der Gefühlsebene unglaublich schwer. Es sind allgemeine Gedanken, die auf der Gefühlsebene voll durchschlagen.  

 

„Keiner mag mich.“, „Mir gelingt auch gar nichts.“. Das sind ganz typische Sätze, die ich von meinen Klienten in der Praxis höre. Und wenn wir uns diese Sätze genauer angucken, dann sind sie selten wahr.  

Aber im Rahmen der Depression sind diese Gedanken da. Die Klienten machen sie zu ihrer Wahrheit. Überprüfe dich: Wie ist das mit deinen Denkfehlern? Schließt du auch davon einzelnen Ereignissen aufs Große? Und zwar in einer wenig hilfreichen Art und Weise für dein Wohlbefinden? Ist dein Denken auch in eine negative Richtung verzerrt, verallgemeinert?  

Der zweite Denkfehler, den ich hier ansprechen möchte, ist das „Alles persönlich nehmen“. Es ist so, dass Menschen, die in depressiver Grundstimmung sind, alles auf sich beziehen. Ein Beispiel: Vor einer Woche bist du durch den Flur des Büros gegangen. Eine Kollegin hat dich nicht gegrüßt. Du hast gedacht: „Sie hat einen schlechten Tag.“ und bist weitergegangen. In einer depressiven Grundstimmung würdest du den Blick der Kollegin und ihr Nicht-Grüßen anders interpretieren. „Oh Gott! Ich habe etwas falsch gemacht. Sie ist sauer auf mich.“ Und dann fängt dein Verstand an, alles durchzugehen, was vielleicht Ursache dafür sein könnte… Dinge, die du vorher nicht auf dich bezogen hast und nicht gegen dich interpretiert hast, werden plötzlich im Rahmen der Verzerrung zu einem Problem. Dann kann der Blick der Kollegin sein. Das ist der Blick eines Fremden in der Straßenbahn. Und das trifft ja auch auf jeden von uns. Du kannst alles, was dir den ganzen Tag widerfährt, für oder gegen dich interpretieren. Und wenn du einmal in einer depressiven Episode drinhängst, interpretiert du das Ganze konsequent gegen dich. Zum dritten verbreiteten Denkfehler: Dann gibt es den Punkt, an dem Menschen, die in der depressiven Episode sind, sich für alles verantwortlich fühlen. Wenn irgendetwas nicht klappt, suchen sie immer die Schuld bei sich. Zum Beispiel eine Mutter, deren Kind sich schulisch nicht so entwickelt wie sie sich das vorstellt hat. Plötzlich liegt es an ihrer Erziehung, an dem, was sie in der Schwangerschaft alles falsch gemacht hat… Sie schaut nicht mehr auf äußere Umstände (z.B. die Lehrerin), sondern sie hat etwas falsch gemacht und deswegen fühlt sie sich verantwortlich für das „Unglück“. Bitte überprüfe: Wofür fühlst du dich verantwortlich? Wofür hättest du in „guten Phasen“ womöglich andere Erklärungen? Sammle doch mal eine Woche lang die Punkte, schreib‘ sie auf. Besprich das mit jemanden. Versuche dich bei den drei klassischen Denkfehlern, die im Rahmen von Depressionen auftauchen, zu ertappen.  

 

Ein weiteres Bild, was ich dir gerne vorstellen würde, ist die sogenannte Depression Spirale. Auch die macht anschaulich, dass wir es hier mit einem Denkmechanismus zu tun haben. Ein Mechanismus, der die Depression verstärkt. Du rutscht da relativ langsam rein, es geht langsam los ….Gedanken Gefühle Verhalten kommen in eine Schräglage. Dann – stell dir vor- kippt die Waage langsam in Richtung Anforderung, positive Aktivitäten werden weniger. Dein Gehirn kommt in einer Art Ausnahmezustand und neigt dazu Denkfehler zu machen. Und jetzt kannst du dir vorstellen, wie du langsam in eine Spirale hineinrutscht, die oben noch recht breit ist und nach unten immer enger wird und immer mehr Dynamik bekommt. Die Abbildung ist in Shownotes. Und nun  kannst du dir vorstellen, wie du Stück für Stück auf dieser Depressions-Spirale nach unten gleitest. Ich weiß nicht, wo du dich jetzt gerade befindest, ob du am Beginn stehst oder ob du am Ende der Depressions- Spirale stehst oder in der Mitte. Aber die Depression hat sozusagen die zunehmende Kraft, dich immer weiter in die Spirale reinzuziehen. Deswegen vergleiche ich sie oft mit einer Verführung. Ich finde die Analogie eigentlich ganz passend. Die Depression kann einen regelrecht verführen, weil sie einem so ganz schlüssig argumentiert, warum die Welt einfach nur schwarz ist und für immer bleiben wird. Es ist wichtig, dass verstehst wie das funktioniert.  Ordne dich ein. Schau‘, wo du auf der Spirale gerade bist.  

 

Was du auch kennen solltest, ist die sogenannte kognitive Triade. Vielleicht ist dir dieser hochgestochene Ausdruck schon mal begegnet. Einfach erklärt: das negative Denken in der Depression setzt sich insbesondere auf drei Bereiche. Dich selbst. Die anderen. Die Zukunft. Das ist der Gleichklang in der kognitiven Triade. Über dich selbst treten zum Beispiel Gedanken auf wie: Ich bin hilflos. Ich komme hier nicht raus. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Sowas kann auch nur mir passieren. Ich bin aber auch zu blöd. Über die anderen denkst du vielleicht: Keiner hilft mir. Niemand ist für mich da. Niemand mag mich. Und über die Zukunft: Das wird sich nie ändern. Das sind besonders kraftvolle negative Gedanken, die da entstehen: Es wird nie besser werden. Es ändert sich nichts. Ich habe schon so viel versucht und nichts hilft. Das sind gerade Gedanken, die die Hoffnungslosigkeit, die mit der Depression oft einhergeht, fütter. Auch die kognitive Triade ist etwas, was ich in meiner Praxis gerne erkläre. Prüfe doch bitte selbst einmal, wieviel kognitiven Triade (wieviel depressiver Gleichklang) ist in deinem Denken?  

 

Zum Schluss ein klassisches Modell was auch in der klassischen Depressions-Behandlung vorkommt: Grundüberzeugung oder Glaubenssätze.  

Dazu nutze ich die Abbildung des Eisbergs. Unsere automatischen Gedanken (schießen schnell im Alltag ein) befinden sich oberhalb der Wasserfläche. Das ist aber nur ein ganz kleiner Teil des Eisbergs. Die automatischen Gedanken werden stabilisiert von dem, was unterhalb der Wasseroberfläche ist. Und das ist weit größer. Unterhalb der Wasseroberfläche findest du die sogenannten Grundüberzeugungen oder Glaubenssätze. Die Grundüberzeugungen (über uns, die anderen, die Welt), die wir schon früh gelernt haben, mit der Muttermilch aufgesogen haben. Das heißt, wenn Deine Grundüberzeugung ist: Niemand mag mich. dann wirst du im Alltag in ganz vielen Situationen die Dinge so interpretieren, dass sie dazu passen. Wenn Dich jemand komisch anschaut, wirst du sowas denken wie: „Ach, guck mal! Der kann mich auch nicht leiden.“ Und diese Grundüberzeugung diese Glaubenssätze spielen in der Depression eine wichtige Rolle. Eigentlich in jeder Therapie. Unsere automatisierten Gedanken gehen auf unsere tiefen Grundüberzeugungen zurück. Deswegen ist das Coaching und Therapie Prozessen immer wieder Thema, die eigenen Glaubenssätze zu entdecken und zu verändern. Was nicht so einfach ist.  

 

An dieser Stelle lasse ich es auch für heute gut sein. Ich fasse nochmal kurz zusammen: Gedanken, Gefühle und Verhalten stehen in enger Wechselwirkung. Die Waage zwischen Anforderungen und positiven Aktivitäten sollte mindestens ausgeglichen sein. Denkfehler wie Verallgemeinerungen, Alles-persönlich-nehmen und Sich-verantwortlich-fühlen treten in der Depression vermehrt auf. Die kognitive Triade, Annahmen über sich selbst, die anderen und die Zukunft kommen in einen depressiven Gleichklang. Alles zusammen ist ein stabiles System, vergleichbar einer Spirale, die dich geradezu in das depressive Gefühl hineinzieht. Dazu ganz am Ende das Modell des Eisbergs mit den automatisierten Gedanken über der Wasseroberfläche und den Grundüberzeugungen, die unterhalb der Wasseroberfläche sitzen und das Ganze stabilisieren. Diese sollten im therapeutischen Prozess verändert werden.  

Ich hoffe, du hast ein klareres Bild von der Depression und ihren Wirkmechanismen bekommen. Mit diesen Tools nähern wir uns der Depression in der Verhaltenstherapie. Das waren nur die Basics, es gibt noch viel mehr. Wir haben in der Therapie jede Menge weitere Möglichkeiten und in den nächsten Folgen werde ich auch noch verschiedene andere Ansätze vorstellen, mit denen man sich der Depression nähern kann. Für heute sage ich Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um dich mit dem Thema Depression auseinanderzusetzen. Wenn Dir die Folge gefallen, teile Sie doch bitte mit anderen Menschen. Und wenn du weitere Fragen hast komm auf mich zu. Tschüss, deine Sabine.