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Blog 6 – Vermeidung – bitte nicht.

Heute werde ich dir kurz erklären, wieso deine Gedanken und Gefühle dich immer weiter jagen, wenn du dich nicht mit ihnen anfreundest.

Unangenehmen Gedanken und Gefühle ausweichen. Das nennt man Erfahrungsvermeidung. Es ist der fortwährende Versuch unerwünschte Gedanken/Gefühle abzuschütteln. Dazu gibt es dutzende Strategien: Essen, Alkohol, Vermeidung schwieriger Situationen, Verzögern/Procrastinieren, u.v.m.

 

Mach doch mal folgende Übung:

 

  • Liste die Gedanken und Gefühle auf, die du derzeit abzuschütteln versuchst. Und dann alle Strategien, die du dir im Laufe der Zeit angeeignet hast, um diese loszuwerden oder zu vermeiden.
  • Hatten oder haben diese Strategien langfristig Erfolg? Verändert sich nachhaltig etwas zu deinen Gunsten?
  • Welche Nachteile bringen die Strategien dir? (z.B. Süßigkeiten als Trost führen auf Dauer zu Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen)

 

An Ideen und Ratschlägen, wie wir unsere Lebensqualität verbessern können, mangelt es dir sicherlich nicht. Wieso kommst du dann nicht in die Umsetzung?

 

Hier kommt eine mögliche Erklärung:

Stell dir vor, du machst eine Wanderung, um eine wunderschöne Berghütte mit Aussicht zu erreichen. Die Wanderung ist manchmal hart und die Bedingungen sind nicht perfekt. Aber du weißt, was dich am Ende erwartet.

Die gleiche Wanderung, eine andere Grundvoraussetzung. Stell dir vor, du wanderst die selbst Route und hast einen Bären auf den Fersen… oder du wanderst in Konkurrenz mit anderen um die beste Zeit. Was verändert sich für dich? Wie erlebst du diese Wanderung dann?

Und wie möchtest du dein Leben leben?

Auf der Flucht vor unangenehmen Gedanken oder Gefühlen, die eher schneller und kräftigender sind als du selbst? In Konkurrenz mit anderen Menschen… schöner, schnelle, erfolgreicher? Oder eher wie eine schöne Wanderung…